nach dem ich nun einige tage weissbier, weisswurst und brezen gefrönt habe, widme ich mich wieder dem kern der sache und kehre das innere nach aussen…..
dunstall hat mir buchstäblich die hosen ausgezogen. ich komme mir bei diesem akustischen exzess auf meiner bella ganz nackig vor. wo ich fahre starrt man/frau mich an und ich bin auf dem besten weg, eine chronische paranoia zu entwickeln – ich sehe überall potenzielle gesetzteshüter, die bloss darauf warten mir die eier abzuschneiden. also hab ich im sinne einer nachhaltigen verkehrsteilnahme entschieden dem dunstall einen etwas gemässigteren schallpegel zu verpassen.
die dunstalls sind klassische absorbtionsschalldämpfer. ich habe hier mal die aktuelle (standardmässige) funktionsweise der reverse cone mit meinen ps-künsten illustriert:

blau eingezeichnet ist das lochrohr. auf ca. 3/4 der länge ist ein funken- oder flammenstopper (ebenfalls lochblech) eingeschweisst. gelb ist das absorbtionsmaterial (stein- bzw. glaswolle). der bereich unter den endkappen ist vollkommen hohl und dient vorallem dazu, den rückstaudruck und das charakteristische klangbild zu erzeugen (siehe „dunstall’s worte“). grün wären noch der abgasstrom, welcher praktisch ungehindert am absorbtionsmaterial vorbeistreift. ziemlich bescheiden oder?
diese funktionsweise soll im prinzip erhalten bleiben, gleichzeitig aber die lautstärke etwas reduziert werden. einfach den auslassquerschnitt zu verkleinern scheint mir nicht sinvoll, da mit einer solchen massnahme der gasfluss ziemlich abrupt verändert bzw. der rückstaudruck massiv erhöht würde. ich habe mir deshalb folgendes umlenkungsmanöver überlegt:

neu dazu gekommen ist die farbe rot. sie steht für den „agent provocateur“. dieser treibt den heissen abgasstrom intensiv in das absorbtions material, wodurch ich mir eine schalldämpfereffekt erhoffe. der agent kann seine position innerhalb des lochrohrs zur optimierung selbstverständlich verändern…….. dies alles ist natürlich noch reine theorie und ich bin (zum glück) nicht studierter akustiker. ich weiss aber mit gewissheit, dass intensiver ton durch einen absorber reduziert wird – klingt doch irgendwie logisch.
ich werde es nächstens mal ausprobieren und das resultat hier kund tun. in diesem sinne „des poasst dann schoa“
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